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Radio der Zukunft spielt auf dem Handy

Neuste Studien belegen, dass mittlerweile 80 Prozent der deutschen Bundesbürger die technische Möglichkeit besitzen digital Radio zu empfangen. Zukünftig ist denkbar, dass Hörfunk vermehrt auf Handys übertragen wird; so sollen schon in den kommenden Jahren Handys mit speziellen digitalen Empfängern ausgerüstet werden.

Radio Handy

Auf den Displays der Handys erscheinen dann zusätzlich zum Radioprogramm auch Sendernamen und weiterreichende Informationen. Der australische Branchenverband Commercial Radio Australia will bereits 2008 einen Testlauf mit entsprechenden Geräten und Hörfunk-Angeboten starten. Die kommerzielle Einführung der Digitalradios ist für das Jahr 2009 geplant.

In Deutschland gibt es ähnliche Tests bereits seit 2007. In diesen Testphasen wurden einige Bilder passend zum Radioprogramm übertragen. Die Möglichkeit digitales Radio mit dem Handy zu empfangen gibt es bereits seit der Fußball-WM 2006.

Der eigens für digitalen Hörfunkempfang entwickelte Standard „Digital Audio Broadcasting“ (DAB) ermöglicht neben besserer Empfangsqualität zusätzlich die Ausstrahlung von diversen Informations- und Datendiensten. So können beispielsweise Informationen zur aktuellen Verkehrssituation, Wetterbericht oder allgemeine Nachrichten gesendet und dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden.

In Australien verspricht man sich die Ausschöpfung eines großen Hörfunk-Potenzials: Ein Großteil der Handybesitzer, welche mit der Möglichkeit des digitalen Radioempfangs ausgestattet sind, nutzen diesen Dienst regelmäßig. So könnte ein eingebauter digitaler Radioempfänger alsbald zu einem entscheidenden Kaufkriterium bei mobilen Endgeräten werden. Der Nutzer hat in jedem Falle nur Vorteile – bekommt er doch kostenfrei aktuelle Informationen zur Verfügung gestellt.


Voice over IP: Frauen holen deutlich auf

Immer mehr Frauen nutzen die VoIP Technologie: Ein deutscher VoIP-Provider, der seit 2004 die VoIP-Technologie offeriert, ließ auf Basis seiner Kunden den Anteil an Frauen analysieren. Untersucht wurde primär der Frauenanteil in Deutschland, Großbritannien und Österreich. Der Ländervergleich zeigt, dass sich deutsche Frauen am meisten für die Technologie interessieren. In Deutschland sind 18 Prozent der VoIP Kunden Frauen, in Österreich sind es nur 12 Prozent und in Großbritannien 15 Prozent.

VoIP wurde in Deutschland im Jahre 2004 eingeführt. In diesem Jahr war das Interesse der Frauen noch nicht sonderlich hoch. Neue Zugangsquoten im Bereich der Neukunden zeigen aber, dass sich immer mehr Frauen für die neue Technologie interessieren. Die Analyse offenbart einen Anstieg von mehr als 23 Prozent seit der Einführung von VoIP.

Mittlerweile beträgt der Anteil der Frauen 23 Prozent. In Österreich ist der Frauenanteil im gleichen Zeitraum von 9 auf 14 Prozent gestiegen. Auch in Großbritannien konnte ein gewaltiger Zuwachs von 7 auf 13 Prozent verzeichnet werden.

Generell erfreut sich das Telefonieren über das Internet immer größerer Beliebtheit. Viele der Kunden sind der Ansicht, das VoIP-Dienste das Festnetz und den Mobilfunk ersetzen könnte. Hauptkriterium ist der niedrigere Preis, der seit drei Jahren konstant bleibt. Auch ist die transparente Preisübersicht wesentlich kundenfreundlicher: Die VoIP-Technologie unterscheidet nicht zwischen Haupt- und Nebenzeiten oder verwirrt mit ständigen Tarif-Änderungen.

Die Funktionalität im Bereich der VoIP-Dienste überzeugt mit Vielfalt: Verfügt der Benutzer über einen Account kann er beliebig viele Telefone registrieren und drauf von überall aus zugreifen. Oft wird das Angebot mit zusätzlichen Serviceleistungen, wie z.B. Web-Fax oder Web-SMS noch ergänzt.

VoIP verdrängt klassische Telefonie

Die Internet Telefonie VoIP verbreitet sich stetig und drängt das Telefonieren, wie wir es bisher gewohnt sind mehr und mehr ins Abseits. Steria Mummert Consulting und TeleTalk hat hierzu eine Studie unter dem Namen Telco veröffentlicht. Demnach messen mehr als zwei Drittel der befragten Führungs- und Fachkräften aus dem Bereich der Telekommunikation der Telefonie via VoIP eine größere Bedeutung bei, als dem klassischen Telefonieren. Im Bereich der analogen und ISDN-Technologie ist ein deutlicher Rückzug der jeweiligen Anschlüsse zu verzeichnen. Allerdings zählen sie immer noch zu den gefragten Produkten auf dem Markt. Mit 41 Prozent belegen sie den zweiten Platz.Die veröffentlichte Studie zeigt, dass die Sprachqualität mit der von ISDN gleichgezogen ist. In Punkto Sicherheit gibt es allerdings noch große Bedenken: Vor allem Unternehmen aus dem Bankensektor stehen der VoIP-Technologie noch sehr kritisch gegenüber. Die Sicherheitsrisiken liegen in der nicht gewährleisteten Abhörsicherheit. Beim so genannten Spoofing wird ein Gespräch abgehört und als Voice-Datei veröffentlicht.

Im Bereich der Telekommunikation steckt das größte Potenzial im Sektor DSL Anschlüsse. Rund 71 Prozent der Führungskräfte, die an der Studie teilgenommen haben, bezeichnen DSL als Technologie der Zukunft. Die Manager im Telekommunikations-Bereich schätzen mittlerweile VoIP gleichermaßen wie UMTS.

Das Internetfernsehen wird auch immer wichtiger für die Telekommunikationsbranche. Von den befragten Menschen gaben 20 Prozent an, dass IP-Fernsehen für sie zu dem wichtigsten Diensten zählt. Durch den rapiden Ausbau von Breitbandanschlüssen wird der Marktanteil in diesem Segment auch in Zukunft deutlich steigen.

Um die Möglichkeiten komplett auszuschöpfen und auch zu kombinieren, kommt es verstärkt zum Angebot von so genannten Triple oder auch Quadruple Play Angeboten. Dabei wird das Fernsehen, Mobilfunk, Telefon und Internet vom gleichen Anbietet bezogen. Laut Experten kann dadurch viel Geld im Bereich Backoffice eingespart werden. Zudem sollen Angebote aus diesem Bereich das Wachstum auf dem Telekommunikationsmarkt enorm vorantreiben.

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